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Sandguss - das flexible Gießverfahren

Sandguss im Kaltharz-Verfahren ist ein besonders flexibles, kernintensives Gießverfahren für kleine und mittlere Seriengrößen. Die Bindung des Formstoffs mit einem Kunstharz ermöglicht die flexible Anpassung der Gießform an Größe und Geometrie der benötigten Gussteile. So entstehen Gussteile mit hervorragender Oberflächenqualität und Maßhaltigkeit.


Verfahrensprinzip

Bei der Herstellung von Gießformen mit kunstharzgebundenen Formstoffen kommen Modelleinrichtungen aus Holz oder Kunststoffen zum Einsatz. Nach dem Einformen des Gießmodells und der Aushärtung des Formstoffs wird das Modell aus der Form entnommen und hinterlässt den Formhohlraum. Kerne für die Innenkonturen und Hinterschnitte werden als separate Formteile in einem Kernkasten gefertigt und anschließend in die Form eingelegt. Nach dem Schlichten der Formoberfläche mit einer feuerfesten keramischen Schlichte kann die Stahlschmelze über den Eingusstrichter eingegossen werden.


Vorteile

• Flexibel für große und kleine Gussteile verwendbar
• Gute Maßhaltigkeit und hohe Oberflächenqualität
• Für mehrteilig geformte kernintensive Gussteile geeignet
• Wirtschaftliche Fertigung von Kleinserien durch kostengünstige
   Modelleinrichtungen
• Änderungen einfach durchführbar
• Kurze Lieferzeiten möglich

 

Leistungsmerkmale

• Wanddicken ab 8 mm gießbar
• Toleranzen nach ISO 8062 CT08 - CT10
• Oberflächengüte Ra 6.3 - 12.5


Anwendungsbereich

• leichte bis anspruchsvolle Bauteilgeometrie
• Seriengröße vom Einzelabguss bis >1000 Stk/a
• Bauteilgröße von 5 cm bis 5 m Kantenlänge
• Bauteilgewicht 1 - 1000 kg
• Werkstoffe: alle bekannten Stahlgusssorten

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Stahlgussteile aus dem Kaltharz-Verfahren

 

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